Thursday, December 22, 2016

Reiseziel Ghom

Ghom ist eine Stadt im Iran und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, mit etwa 1.100.000 Einwohnern und liegt etwa 132 Kilometer nördlich der Hauptstadt Teheran.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die goldene Kuppel des Schreins der Fatima Masumeh.
In Ghom befindet sich das größte Zentrum des schiitischen Islam auf der Welt.

Geschichte:
Architektonische Entdeckungen belegen, dass schon in vor-islamischer Zeit eine Siedlung unter dem Namen Kum etwa 5. Jahrtausend v.d.Z. existierte.

Ghom in der Gegenwart:
Die Islamisch-Theologische Hochschule in Ghom ist die wichtigste des gesamten Iran und Heimat der Kleriker, die seit der Revolution im Jahre 1979 das Land mit fester Hand regieren.

Besonderer Eindruck:
Obwohl über den Iran in der Welt eine Vielfalt von negativen Meinungen existieren, kann immer wieder festgestellt werden, dass Gäste freundlich und sympatisch empfangen werden.
Bei einer respektvollen und bescheidenen Einstellung, kann der Besucher schöne Tage in der heiligen Stadt verbringen.

Sehenswürdigkeiten:
Hazrat-e Masumeh:
Die Moschee (Heiliger Schrein der Fatima), die sich in der Nähe des Astane Platzes befindet, ist religiöser Mittelpunkt der Stadt Ghom.
Der sakrale Komplex von etwa 38.000 qm gehört zu den heiligsten Bauten des gesamten Iran.
Die Moschee hat insgesamt drei Kuppeln und sechs Minarette sowie mehrere Gebetshallen.
Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch die Islamisch-Theologische Hochschule, die eine der der berühmtesten Ausbildungsstätten für Geistliche schiitischen Glaubens ist.

Astane-Platz:
Der Platz befindet sich in der Nähe des Schreins und ist ein Ort, wo der Besucher in Ruhe die Stimmung Ghoms in sich aufnehmen kann.
Viele Souvenir-Geschäfte laden zum Kauf ein und in den Abendstunden ist der Platz ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher und Einheimische.

Imam Hassan Moschee:
Die Moschee, die sich an der Astane Avenue befindet, ist den ältesten schiitischen Gotteshäusern von Ghom zugehörig und der Ursprung geht auf das 3. Jahrhundert islamischer Zeitrechnung zurück.

Imam Khomeini:

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Das Haus des Revolutionsführers ist ein zweigeschossiges Gebäude, wo Khomeini seinerzeit seine berühmten Reden hielt und ein Anziehungspunkt für Besucher.

Wirtschaft:
In Ghom werden Tonwaren, Glas und Textilien hergestellt sowie Baumwolle, Nüsse, Obst, Getreide und Mohn verarbeitet.
Darüber hinaus beherbergt Ghom Erdgas- und Ölfelder, sowie die umstrittene Anlage des Iranischen Atomprogramms.

Imam Musa Sadr Boulevard:
imam-musa-sadr-boulevardDer Boulevard ist eine Verkehrsachse, die durch die gesamte Stadt führt und sich auch am Fluss entlang schlängelt.
Sehenswert ist auch der Ghom-Bazar, der sich in der Nähe der Taleqani Avenue befindet und ein Ort, der besonders geeignet ist, sich Einheimischen anzuschließen und das iranische Treiben zu beobachten.



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Thursday, December 15, 2016

Internationaler Führerschein im Iran

Ich habe kürzlich erst einen Beitrag über den Verkehr im Iran veröffentlicht.
Die Essenz aus diesem Beitrag hat gelauten, dass der Verkehr im Iran sehr chaotisch und unübersichtlich ist. An die scheinbare Abwesenheit einer Straßenverkehrsordnung habe ich mich nie wirklich gewöhnen können, dennoch habe ich mich für den größten Teil dafür entschieden selbst zu fahren.

Mit dem Auto zu fahren hatte natürlich auch sein positives. So habe ich auf dem Weg zwischen zwei Städten herrliche Berglandschaften und Dörfer erlebt. Diese Eindrücke hätte ich im Zug leider übersprungen. Und außerdem ist der Verkehr auf dem Land sehr übersichtlich und ruhig. Die meisten Bewohner der ländlicheren Gegenden sind ohne hin nicht mit Autos sondern auf Motorrädern unterwegs.

Während meines Aufenthalts in Teheran und Isfahan bin ich täglich einige Kilometer mit dem Auto gefahren. Eine Kontrolle durch die Polizei habe ich in den beiden Großstädten allerdings nicht erlebt.
(Zugegeben der Verkehr sieht auch nicht aus als würde die Polizei das Gesetz erwirken wollen)

Die erste Verkehrskontrolle habe ich auf einer Art Landstraße außerhalb vom Ghom erlebt.
Zwei Beamte auf Motorrädern haben mich raus gewunken, besonder Lustig hierbei war, dass die Beamten sich nicht die Mühe machen wollten meine Unterlagen, wie Führerschein, Pass, Visum, Fahrzeugschein etc… zu kontrollieren, da ich Ausländer bin. So wurde mir also relativ schnell wieder die weiter Fahrt gewährt.

Auf die ersten Probleme mit meinem internationalen Führerschein bin ich in Ahvaz gestoßen.
Der Beamte von der Polizei hatte offenbar vorher nie einen internationalen Führerschein gesehen und wusste nichts damit anzufangen. Der int. Führerschein ist nur in Verbindung mit dem länderspezifischen Führerschein gültig. Ich habe dem Beamten also meinen deutschen Führerschein, den ich in Aachen erworben habe gegeben und den internationalen Führerschein. Nachdem der Beamte seinen Kollegen gefragt hat und diese dann kurz für ein Telefonat verschwunden sind durfte ich nach ca. 20 Minuten weiterfahren.

Insgesamt ist also zu sagen, dass es immer Sinnvoll ist eine Übersetzung seinen Führerscheines dabei zu haben um nicht in Probleme zu geraten.



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Sunday, December 11, 2016

Reiseziel Karadsch

Karadsch ist die Hauptstadt der iranischen Provinz Alborz. Sie hat mehr als 1,6 Millionen Einwohner und liegt etwa 40 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Teheran.

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Durch das ständige Wachstum Teherans sind beide Städte heute praktisch miteinander verschmolzen. Schon in der Bronzezeit war der Ort besiedelt und der Sitz der Safawiden-Dynastie. Sie regierten im 16.und 17.Jahrhundert und begründeten den schiitischen Islam als Staatsreligion.

Heute ist die Stadt ein industrielles Zentrum des Irans. Außerdem gibt es mehrere Universitäten, sowie ein Nuklearforschungszentrum für Landwirtschaft und Medizin. Es wird auch vermutet, dass in Karadsch mit russischer und chinesischer Unterstützung an einem Atomreaktor gebaut wird. Außerdem gilt die Stadt als Zentrum der iranischen Raketenindustrie.

 

Karadsch bedeckt eine riesige Fläche, es gibt einige ländliche Teile und große Industrie-Standorte, daneben auch verschiedene illegal errichtete Siedlungen noch aus der Zeit des ersten Golfkrieges (1980 bis 1988), als viele Flüchtlinge hierher kamen. Die Stadt hat eine überdurchschnittlich junge Bevölkerung, die Zahl der Jugendlichen und Kinder liegt bei über 50 Prozent. Eine U-Bahn verbindet Karadsch mit Teheran, viele Teheraner haben ihren Arbeitsort in der Stadt Karadsch.

Karadsch liegt westlich von Teheran auf einer Höhe von 1300 Metern in den Ausläufern des Elburs-Gebirges. Im Winter kann man auf den Bergen rings um die Stadt sehr gut Wintersport betreiben, während die Sommer eher trocken und teils sehr warm sind. Die Unterschiede zwischen den Tages-und Nachttemperaturen sind sehr groß.

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Sehenswürdigkeiten gibt es in Karadsch nicht all zu viele. An alten Bauwerken aus der Safawidenzeit gibt es nur noch die Überreste einer Karawanserei und eine alte Steinbrücke über den gleichnamigen Fluss zu sehen.

Erwähnenswert ist auch der 1810 erbaute ehemalige Sommerpalast des Kadscharenprinzeb Solayman Mirza mit seinen ummauerten Gärten. Er ist heute der Sitz der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Teheran. Um 1960 wurde im Stadtteil Hesarak/Mehrshahr der Morvarid-Palast errichtet. Er ist heute ein Museum.



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Monday, November 28, 2016

Dokumentation: Unterwegs im Iran

Der Iran heute: die Menschen wirken entspannt, obwohl das Land mitten in der Krisenregion naher und mittlerer Osten liegt.
Seit Herbst 2013 regiert der als toleranter geltende Präsident Rohani die islamische Republik.

Zwar ist sie nach wie vor ein Gottesstaat mit harten Gesetzen, doch im Ausland wird der Iran zunehmend liberaler wahrgenommen.
Darum reisen jetzt auch wieder mehr Europäer in das Land.

Kulturinteressierte gehen auf Spurensuche nach dem antiken Persien und machen sich ein Bild vom Iran der Gegenwart.

Diese äußerst interesannte 3Sat Dokumentation erlaubt einen tollen Einblick in das Leben und die Geschichte der Iraner.

 

 

Transkript aus der Dokumentation:

Der Iran ist fast 5-mal so groß wie Deutschland.
Auf unserer Reise folgen wir einer touristischen Route und meiden die manchmal unruhigen Grenzgebiete.
Wir beginnen in Shiraz im Süden und fahren von dort nach Yazd und nach Isfahan.
Zum Schluss besuchen wir die Hauptstadt Teheran.
Shiraz ist eine grüne Stadt und berühmt für ihre Parks und Gärten.
Ein Paradies – besonders im Frühling – der Eram-Garten.
Das Wort „Paradies“ hat seinen Ursprung vermutlich im altpersischen „pairi-daeza“ und bezeichnet eine eingegrenzte Anlage.
Der Eram-Garten wurde bereits vor über 1000 Jahren angelegt.
Eine Armada von Gärtnern ist täglich damit beschäftigt, Petunien,Veilchen, und Geranien am Leben zu erhalten.
Schwierig in einer Wüstenstadt wie Shiraz.
Nachdem wir den Samen in die Erde gelegt haben, müssen wir ihn pflegen wie ein Kind, damit daraus eine schöne Blume wird.
Es ist Ende April, die Temperaturen liegen zwischen 25 und 30 Grad.
Alle zieht es nach draußen, auch die Studenten der Universität von Shiraz.
Jetzt ist das Klima angenehm; nur an die trockene Luft müssen sich die Touristen gewöhnen.
Frühling und Herbst sind die idealen Reisezeiten für den Iran.
Im Juni, Juli steigt das Thermometer auf über 35 Grad.
In einem kleinen Kiosk im Eram-Garten werden Eis und Säfte verkauft.
Das besondere: die Erfrischungen sind nicht aus Früchten zubereitet, sondern aus Blütenblättern heimischer Pflanzen, zum Beispiel Rosen.
Das Rosenwasser gilt als besondere Delikatesse.
Shiraz hat anderthalb Millionen Einwohner, und alle scheinen ein Auto zu besitzen.
Der Verkehr ist anstrengend und ermüdend.
Ampeln sind bestenfalls eine Entscheidungshilfe; überhaupt werden Verkehrsregeln nur sporadisch befolgt.
Jedes Fahrmanöver wird durch hupen angekündigt…und angekündigt wird ständig.
Manchmal zu spät.
Auch wenn der Verkehr auf den ersten Blick gar nicht so gefährlich aussieht, die Zahlen sind erschreckend: jedes Jahr sterben im Iran etwa 20.000 Menschen bei Verkehrsunfällen, rund sechs Mal mehr als in Deutschland, trotz geringerer Einwohnerzahl.
Wegen der angespannten Lage in der Region haben viele Menschen Angst davor in den Iran zu reisen.
Dabei gilt das Land als vergleichsweise sicheres Reiseland.
Die Menschen dort suchen den Kontakt zu den Touristen und sind sehr gastfreundlich.
Für uns Europäer ist die Kultur jedoch sehr fremd, mit ungewohnt vielen Verboten.
Die meisten haben allerdings für Touristen keine Bedeutung.
Doch einige Regeln gelten auch für sie:
Frauen haben in der Öffentlichkeit ihre Arme zu bedecken und ein Kopftuch zu tragen.
Alkohol trinken ist verboten.
Die Iraner versichern uns aber immer wieder: alles ist verboten und trotzdem wird alles gemacht…allerdings hinter verschlossenen Türen.
Shiraz gilt im Iran als die Stadt der Liebe, Rosen, Nachtigall und der Poesie.
Einige der bedeutendsten Dichter Persiens waren hier zu Hause.
Die Iraner verehren sie noch heute.
In Shiraz haben sie ihnen Denkmäler gewidmet und wichtige Plätze nach ihnen benannt.
Die Erinnerung an Staatsmänner oder Geistliche scheint dagegen nicht ganz so wichtig zu sein.
Auf die Liebe zu den Dichtern können sich alle einigen, z.B. auf Saadi, geboren ca. 1190.
Sein Mausoleum steht in einem Park, der seinen Namen trägt.
Eine der wichtigsten Touristenattraktionen von Shiraz: das Grabmal von Hafis.
Aus dem ganzen Iran kommen die Menschen angereist um den Dichter zu ehren.
Den Pavillion ließ der Schah von Persien 1936 erbauen.
„Wir mögen Hafis, weil er in seinen Werken hauptsächlich über die Liebe schreibt und darüber andere Menschen zu lieben. Außerdem konnte er den gesamten Koran auswendig und hat immer für Gott gesprochen.“
„Der Garten deines Genusses verleiht dem Paradiese Glanz.
Das Feuer deiner Entfernung entflammt der Hölle Glut.“
Diese Zeilen stammen aus dem Diwan, Hafis berühmtem Gedichtband.
Ein großer Verehrer des persischen Lyrikers war Johann Wolfgang von Goethe.
Dessen Gedichtssammlung „west-östlicher Diwan“ war von Hafis inspiriert.
„Hafis ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unseres Landes.
Er steht für unsere Tradition und Geschichte. Wir sind sehr stolz auf ihn.
Hafis verkörpert 750 Jahre Kultur.“
Eine andere Sehenswürdigkeit durften früher nur muslimische Touristen betreten.
Heute kann jeder das bedeutende Heiligtum Schah Tscheragh besuchen.
Die neue politische Wetterlage macht es möglich.
Seit Hassan Rohani im Herbst 2013 die Wahl zum Präsidenten des Iran gewann wurden viele wichtige Posten umgesetzt.
Auch in diesem Heiligtum.
Von jetzt an lade ich alle interessierten Menschen ein in den Iran zu kommen und sich in Shiraz das drittgrößte Heiligtum unseres Landes anzusehen.
Überhaupt gibt es im Iran noch viele, viele andere alte und religiöse Stätten, die es wert sind besucht zu werden.
Als erstes ausländisches Fernsehteam bekommen wir die Erlaubnis im Heiligtum zu filmen.
Was wir im Inneren sehen verschlägt uns die Sprache.
Die Wände sind geschmückt mit Mosaiken, die aus winzigen Spiegeln bestehen.
Sie bringen den gesamten Raum zum Funkeln.
Wir fühlen uns wie in einer riesigen Schmuckschatulle.
Im neunten Jahrhundert ermordeten Schiiten in Shiraz einen der 17 Brüder des berühmten Imam Reza.
Er wurde in einem Sakrophag beigesetzt.
Zu ihm pilgern die Menschen noch heute.
Schah Tscheragh ist die Moschee, die ihm zu Ehren errichtet wurde.
Das Heiligtum besuchen vor allem Schiiten.
Es leben nur wenige Sunniten im Iran.
Im Gegensatz zum Nachbarland Irak, ist das Zusammenleben beider Glaubensrichtungen des Islam friedlich.
Martialisch: die Zitadelle des persischen Herrschers Karim Khan.
Im 18. Jahrhundert war sie Regierungssitz, später Gefängnis und Polizeihauptquartier von Shiraz.
Inzwischen ist sie ein Museum.
Die Ausstellung zeigt auch, was am Hof serviert wurde: Weintrauben.
Shiraz war einst ein berühmtes Weinanbaugebiet.
An diesen Hängen wachsen schon lange keine Reben mehr.
Seit der islamischen Revolution 1979 herrscht im Iran striktes Alkoholverbot.



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Tuesday, November 15, 2016

Menschen und Kultur im Iran

Jeder Iraner ist stolz, ein Teil seiner heutigen Kultur, zu sein. Die iranische Kultur basiert auf zwei Säulen: das Persertum und der Islam. Da die Bevölkerung im Iran überwiegend dem islamischen Glauben angehören, zählt das heutige Iran zu den islamischen Ländern. Besonders die ländlichen Regionen des Landes sind von den islamischen Sitten und Gebräuchen geprägt. Aufgrund des schiitischen Islams, hat sich das Zusammenleben von Perser und Muslime, positiv entwickelt.

Die Basis der iranischen Kultur

persepolisDie Iraner verfügen über eine besonderen Fähigkeit. Sie nehmen fremde Einflüsse in ihre eigenen Kultur auf und verknüpfen diese mit ihrer eigenen Kultur. Das ist das Geheimnis, dass ein Teil des kulturellen Erbes, erhalten verblieb.

Die Norm der heutigen iranischen Kultur ist durch das altiranische Königtum, die antike Religion des Propheten Zarathustra und den schiitischen Islam geprägt.

Das Volk und das Volksgemeinschaftsgefühl wurden durch das persische Königtum geschaffen. Zusätzlich schafften die Lehren des altiranischen Propheten Zarathustra den Bereich der Reinlichkeits- und Hygienevorstellungen. Im iranischen Gesellschaftssystem und im alltäglichen Leben sind die Grundsätze des schiitischen Islams integriert.

Die Kunst der Dichtung ist das Herz der iranischen Kultur. Im persischen Kulturkreis hat die Poesie eine enorme Bedeutung.

Die heutige iranische Kultur

In allen kulturellen Bereichen findet Zensur statt. Das Internet wird sehr streng konrolliert. Die zivilrechtlichen Organisationen werden kritisch beobachtet. Das Ministerium für Kultur und die islamische Führung überwachen Kunstausstellungen, Theatervorführungen und Konzerte. Alle regimekritische Äußerungen werden zensiert.

Aber eine Bewegung geht voran

Es sind die jungen Menschen, die wiederum die iranische Kultur beeinflussen. Insbesondere junge Menschen aus der höheren sozialen Schicht lehnen alle Gebräuche des Islams ab und wenden sich zu ihren persischen Wurzeln.
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Was heißt das?

Besonders in großen Städten kehrt die „Moderne“ ein. Das heißt immer mehr Familien besitzen eine Satelitenschüssel. Offiziell ist diese Vorrichtung verboten. Das Internet breitet sich immer mehr aus. Es öffnen immer mehr Internetcafe`s. Vor allem junge Menschen chatten und bloggen zunehmend. Auch der Erwerb von Handys und Smartphones steigt,auch wenn die SIM-Karte sehr kostenintensiv ist. Hollywoodfilme begeistern und interessieren die jungen Iraner immer mehr. Diese können sie fast überall auf den Straßen großer Städte kaufen. In der Regel entsprechen die Filme keiner guten Qualität und Szenen, die sexuell reizen, sind herausgeschnitten.



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Saturday, November 5, 2016

Nahverkehr und Personentransport im Iran

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Auf in den Iran

… und zwar mit Rucksack, frohen Herzens und dem öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Dieser ist für einen Staat mit einer frühen Geschichte wie der Iran erstaunlich gut ausgebaut und iran-verkehrvernetzt orientalische Bergdörfer des Nordens mit Steppenoasen des Südens, den Metropolen des Ostens mit den verschlafenen Nestern des Westens. Der Iran ist mobiler, als man als Tourist, Besucher und Urlauber vermuten mag.

Der Iran selbst wirbt mit über 50 000 km ausgebautem Straßennetz, zu denen 490 km Autobahnen quer durch das ganze Land führen. Die offiziellen Hauptstraßen sind sogar mit den Grenzländern Türkei, Afghanistan, Irak und Pakistan verbunden. Als Urlauber reist man mit dem Volk im Bus; preiswert und komfortabel Für Überlandfahrten sind Tickets zu buchen und Karten zu reservieren.
Ist man in der Stadt unterwegs so ist es das Taxi und der Minibus, der einem von einer Sehenswürdigkeit und Basar zum nächsten bringt. Beim Taxi wird im Iran zwischen den Stadttaxis und dem privaten Taxi Dienst unterschieden. Die Stadttaxis, in blau und orange, werden meistens von mehreren Personen benutzt und fahren auch entlang gekennzeichneter Routen. Das Privattaxi hingegen ist etwas kostenaufwendiger, steht dafür aber für längere Fahrten quer durch die iranischen Städte zur Verfügung.

passengers-1585552_1920Schließlich ist beim Personenverkehr im Iran auch auf den ein oder anderen Bus zurückzugreifen, die sie von den größeren Städten übers Land bringen. Hier kann man alternativ auch auf die Bahn ausweichen. Zeitlich sagt man, ist man günstiger mit der Bahn unterwegs. Beides sind auf jeden Fall Erlebnisse, die man als Tourist und Urlauber im Iran mitgemacht haben sollte. Fahrten, bei denen man die Menschen des Landes in ihrem Alltag und auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernt. Die Gespräche, die man hier führt, sind ganz besondere. Bekanntschaften, Gesichter, Lächeln und so vieles mehr, was das Herz erwärmt – das findet man im Iran als orientalisches ganz besondere Urlaubs- und Reiseziel. Ein Land und Menschen, die es verdient haben, fern ab von Nachrichten, Medien und Kriegsberichterstattung erobert, entdeckt und ins Herz geschlossen zu werden.



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Saturday, October 29, 2016

Isfahan: Die besten Sehenswürdigkeiten

Isfahan ist die Hauptstadt der Provinz Isfahan und mit ihren 2.071.000 Einwohnern liegt sie im Zentrum des Iran auf einer Seehöhe von 1500 Metern in einem Flusstal in der Nähe des Zagrosgebirges, etwa 400 Kilometer von Teheran entfernt.

Sehenswürdigkeiten:

Da die Stadt Isfahan eine große Zahl von Sehenswürdigkeiten hat, kann nur ein begrenzter Teil hier genannt werden.

Die Stadt Isfahan beherbergt viele historische Gebäude, wie Minarette, Paläste und die bekannten Moscheen mit den blauen Kuppeln.
Heute ist Isfahan eine moderne Universitätsstadt, ein Zentrum des Kunsthandwerks und der Atomindustrie.

Imam-Platz:

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Am nördlichen Teil des Platzes befindet sich der Basar und ist für Gäste aus aller Welt ein beliebter Ort, denn er ist berühmt für seine hohe Qualität des Kunsthandwerks.
Der Meidan-e Emam hat eine Länge von mehr als 500 Metern und ist seitlich von doppelstöckigen Arkaden umrahmt.
Da er der größte Platz der Welt ist und zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört, wurde er von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. An den Ecken des Meidan-e Emam befinden sich die beiden Moscheen Masdsched-e Emam und Lotfollah.
Nach einem langen Spaziergang lädt der Tschahar-Bagh, ein schöner Platz mit vielen Bäumen, der als Oase der Ruhe bezeichnet wird, zu einer Pause ein.

Vank-Kathedrale:

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Die Vank-Kathedrale ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit aus der Zeit von 1606 bis 1655 und aufgrund seiner Architektur, die sich mit

persisch-islamischer Ornamentik und christlichen Formen ideal in das a

ußergewöhnliche Bauwerk einfügt, ein besonderes Bauwerk.
Die Kirche ist heute das Zentrum vieler Christen verschiedener Glaubensrichtungen.

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Die Brücke führt über den Fluss Zayandehrud, hat eine Länge von 295 Metern, besteht aus 33 Bögen, aus zwei Reihen von Arkaden und ist ganz aus Stein erbaut und eines der Wahrzeichen der Stadt Isfahan.

Isfahans Vogelpark:vogelpark-isfahan

Der Vogelpark befindet sich am Sohrewardi-Platz an der Ulfat-Straße und hat eine Fläche von 17.000 Quadratmetern.
Die Gründung erfolgte Anfang der 1990er Jahre und hier haben ca. 130 Vogelarten mit etwa 5000 Vögeln ihre Heimat gefunden.
Vor allem heimische Vögel können hier beobachtet werden und ein etwa 22 Meter hoher Maschenzaun trägt dafür Sorge, dass die gefiederten Freunde nicht wegfliegen.

Freitagsmoschee von Isfahan:

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Im Jahre 755 n.Chr. erbaut, gilt die Freitagsmoschee als eines der schönsten Bauwerke der Stadt Isfahan und ist ein sakraler Ort, der unzählige Bau- und Restaurierungsarbeiten hinter sich gebracht hat.

Ali Qapu Palast:

The 16th century Ali Qapu Palace overlooking the beautiful Imam Square in Esfahan.

Der Palast ist die ehemalige Eingangspforte von Isfahan und stammt aus der Zeit der Safawiden und liegt westlich des Imam-Platzes.
Die Scheich Lutfullah Moschee, die direkt gegenüber liegt, verbindet beide Gebäude durch einen unterirdischen Gang.
Ein besonderes Merkmal des Palastes ist das imposante Dach, das von 18 Zedernholzsäulen getragen wird.
Mit einer Höhe von 48 Metern, sieben Stockwerken und einer eindrucksvollen Aussichtsplattform mit besonderen Verzierungen, ist das Gebäude ein besonderes Highlight.



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